Lucifer

Lucifer ist wohl eine der Überraschungsserien des Jahres. Wobei…^^

Bereits Ende letzten Jahres stieß ich auf den Pilot zur Serie und wartete verzweifelt auf weitere Folgen. Natürlich nur auf english. Der Akzent muss schließlich gewürdigt bleiben. Ich war bei Dracula schon mächtig enttäuscht, denn fand ich Jonathan Rhys Myers Darstellung so passend wie auch nun hier von Tom Ellis.Dennoch wurde die Serie nach nur einer Staffel abgesetzt. Deshalb bin ich umso glücklicher, dass wenigstens Lucifer nun bereits in Runde 2 angekommen ist.

Was eigentlich jedem klar sein sollte, worum es geht, ist Lucifer, Satan, der Teufel, der gefallenen Engel, was auch immer. Nun hat er kein Bock mehr den bösen Buben zu spielen und macht Urlaub. Auf der Erde. In Los Angeles. Er fährt ein luxeriöses Cabrio, ist ständig von Frauen umgeben und ihm gehört ein angesagter Club (Lux) sowie ein Penthouse. Wobei es auch möglich ist, das ihm das ganze Gebäude gehört.^^

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Vorn weg: Tom Ellis ist brilliant. Das faszinierende an der Serie ist Lucifer selbst und die sehr guten Dialoge. Handlung leider weitgehend in die kriminaltechnische CSI Richtung geschubst lässt es leider auch wieder etwas abkühlen. Da er ja keinen Bock mehr auf Hölle hat, scheint ihm die Verfolgung der Bösen in Form von Polizei recht gut zu gefallen.  Für die einen ist es gut, für die anderen eben nicht. Ich bin der Meinung, dieser Lucifer verdient mehr. Er hasst scheinbar Kinder aber die lieben ihn. Lucifer Morningstar als Name. Er ist unverwundbar aber in der Nähe einer bestimmten Frau nicht. Engel können die Zeit manipulieren. Lucifers Mama. Stoff ist genug da.

Auf jedenfall macht es spaß. Die erste Folge solltet ihr unbedingt probieren. Es lohnt sich! Cheers 😀

 

PS: Die AFA (American Family Association) hat versucht über eine Petition, die Austrahlung der Serie zu verhindern, mit der Begründung: Die Serie würde Satan als eine mitfühlende, liebenswerte Person in menschlichem Fleisch verherrlichen („[…] will glorify Satan as a caring, likeable person in human flesh.“) Das hat die AFA bereits 1991 bei The Sandman probiert und ist wie nicht anders zu erwarten, in beiden Fällen gescheiert. Macher der Charaktere , Neil Gaiman (Vertigo), lies sich darüber herzhaft auf seinem Tumblr Account aus.

How To Get Away With Murder

How To Get Away With Murder ist eine US – TV Serie von Shonda Rhimes (Greys Anatomy und Scandal). Dies war ein Grund warum ich ihr auch eine Chance gegeben habe.

Die Hauptrolle spielt Viola Davis, als die Professorin für Strafrecht Annalise Keating. Außerdem Alfred Enoch (Wes Gibbins), Michaela (Aja Naomi King), Asher (Matt McGorry), Laurel (Karla Souza) und Connor (Jack Falahee) als Jurastudenten. Sowie die Angestellen Bonnie (Liza Weil „Gilmore Girls“) und Frank (Charlie Weber).

Gleich zu Beginn der Serie wird klar, dass die Vorlesung für Strafrecht ganz und gar nicht langweilig wird. Statt öde Theorien und Paragraphen zu hören, gibt Prof. Keating ihren Studenten echte Fälle, anhand derer sie lernen. Umso besser die Ideen im Hörsaal umso höher die Chance, einen der begehrten Praktikumsplätze in der Kanzlei zu erhalten. So helfen die Stunden nicht nur bei alten sondern auch bei neuen Fällen, suchen Lösungen und Wege um … naja wie der Titel schon sagt, eben auch mit Mord davon zu kommen.

Leider ist mir die Hauptdarstellerin extrem unsympatisch und das wurde pro Folge auch nicht weniger. Zum einen wird hier eine knallharte fast unerreichbar gute Anwältin ala Suits dargestellt und im nächsten Moment kriecht sie jedem in den Arsch, um ihren eigenen zu retten. Mal glaubt man sie liebt ihren Mann und im nächsten Moment treibt sie es mit einem Polizisten.

Die Zeitsprünge sind ganz interessant gemacht. So erfährt man pro Folge immer nur ein kleines bisschen mehr über das, was wohl geschehen wird oder geschehen ist. Nach und nach wie ein Puzzle setzt sich dann alles zusammen. Hat ein wenig was von Dr. House. Nach 2 Staffeln und sovielen Toten, Menschen verteidigen, die nicht nur lügen sondern schuldig sind, wird mir zwar das amerikanische System noch ein wenig vettauter aber warum man sich nicht lieber eine andere Uni oder einen anderen Praktikumsplatz sucht ist mir weiterhin schleierhaft. Bin mal gespannt wie lange die Macher dieses Szenario noch aufrecht erhalten.

Eine Weile wollte ich auch mal Jura studieren. Allen voran wegen Ally McBeal. Klar ist auch das mir in Teilen das amerikanische Rechtssystem, mit seinen Plädoyers und Geschworenen sehr gefällt.Aber wie auch hierzulande lässt sich alles drehen und wenden wie es einem gefällt. Besonders in dieser Serie wirkt es allerdings extrem unrealistisch und ich hoffe, die kommen am Ende alle in den Knast. Gehen wir davon aus es ist annähernd wie in Orange IS The New Black, dann kommt auch niemand wieder raus. Da sie sich sowieso nur von einem Mist in den nächsten hangeln.

Wem langweilig ist oder / und wem eine der genannten Serien gefällt, kann es gerne mal probieren und mir seine Meinung sagen. Dem Rest rate ich dringend von der Serie ab. Schwachsinn, den niemand braucht.

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Suits (2011)

Über 10 Jahre ist es her, da tanzte ein halbnacktes animiertes Baby neben Calista Flockhart über die Bildschirme. Grabscher wurden verklagt, Syndromüberhäufte Kleinwüchsige genossen Heimvorteil im Gerichtssaal und Kniekehlen waren der Trend.

So lange hat es gedauert bis ich einen würdigen Nachfolger gefunden hatte. Hier ist er: TADA

Ich hatte schon ein paar mal von der Serie gehört und sie im Laufe meiner vielen Freizeit auch geschafft zu sehen. Ich bereue keine Sekunde und erwarte sehnlichst die neuen Folgen. Umso schöner zu hören das bereits eine neue Staffel bestellt wurde. Danke usa network.

Aber nunmal zur Story für alle Unwissenden:

In der Serie „Suits“ wird die Geschichte durch die Augen des jungen Genies Mike Ross (Patrick J. Adams) erzählt. Nicht nur, dass er ein „fotografisches Gedächtnis“ hat, er versteht auch noch alles, was er gelesen hat. Nach dem frühen Tod seiner Eltern hat er aber einen krummen Lebensweg genommen. Als er dem smarten Anwalt Harvey Spector (Gabriel Macht) über den Weg läuft, hat er zum Beispiel gerade für einen Kumpel einen Koffer Marihuana dabei und ist auf der Flucht vor der Polizei.

Specter, dem gerade die ihn nervende Aufgabe aufgedrückt wurde, sich einen jungen Anwalt als Assistenten zu suchen, findet Gefallen an dem jungen Mann. Zudem liebt Specter es, die Regeln zu biegen. Und so gibt er Mike einen Job, obwohl dieser einige wichtige Dinge vermissen lässt: eine Zulassung als Anwalt etwa. Oder einen Jura-Abschluss in Harvard, wie es bei Harveys Arbeitgeber Pearson Hardman unumstößliche Tradition ist.

Als ungleiches Team fordern sich Harvey und Mike gegenseitig heraus. Während Mike sich schwer tut, sich von seinem alten Leben zu trennen, hat Harvey hochgesteckte Karriereziele, die von seiner Chefin Jessica Pearson (Gina Torres) nur bedingt geteilt werden: Er will seinen Namen dem Firmennamen anhängen. Auch zwischen Jessica und Harvey gibt es ein Katz und Mausspiel, in dem man sich gegenseitig zwar wohlgesonnen ist, dem anderen aber stets von der eigenen Überlegenheit überzeugen will während der Untergebene nach oben drängt und der Vorgesetzte stets darauf verweist, dass der Untergebene noch nicht für höhere Aufgaben bereit ist.

Weitere Mitarbeiter von Pearson Hardman sind: Louis Litt (Rick Hoffman), der mit Harvey konkurriert, dem dessen Eleganz aber abgeht und der stets ein wenig wie ein „schleimiger“ Anwalt wirkt – ihm unterstehen die Junganwälte in der Firma, und natürlich beäugt er Mike misstrauisch; die attraktive Anwaltssekretärin Rachel Zane (Meghan Markle), die das Zeug zu einer brillanten Anwaltskarriere hätte, wenn sie nicht unter Prüfungsangst leiden würde – und auf die Mike ein Auge wirft, auch wenn sie keine „Büroromanze“ haben will; Harveys Sekretärin Donna Paulsen (Sarah Rafferty), die immer genau weiß, was im Büro abläuft und die einzige ist, die Harvey wirklich ins Gewissen reden kann.

Wie, immer noch nicht überzeugt? Na dann los http://www.kinox.to

Viel Spaß 🙂

Grey’s Anatomy

Ich war von Anfang an dabei. Staffel 1 Folge 1. 48h. Jede Woche. Ich glaube diese Serie war der Grund warum ich anfing die englischen Folgen direkt bei Erscheinen zu sehen statt ewig auf die deutsche Übersetzung zu warten. Jede Woche habe ich mitgefiebert, mit getrauert, mit gefeiert, mit gelacht, mit gehofft… Das Karussel dreht sich immer weiter.

Sie ist mein Rezept gegen Herzschmerz der besonderen Art. Dann schließe ich mich 2 Wochen ein und schaue alles von vorn. Warum? Danach weiß ich wieder das ich stark bin und alles durchstehen kann. Ich muss nur an mich glauben und wieder aufstehen. Fiktive gute Ärzte 🙂

Ich schreibe heute meine Rezension darüber aus einem bestimmten Grund. Wie bei vielen Serien und Filmen die vermutlich jeder kennt und liebt oder hasst, wollte ich nicht einen weiteren unnötigen Beitrag verfassen. Sei es Twilight, Harry Potter, Vampire Diaries u.s.w… Was könnte ich schreiben, das nicht sowieso schon jeder weiß!?

Vor 3 Wochen allerdings fingen die Spekulationen via FB an und vor 2 Wochen die ernüchternde Erkenntnis. Ich habe es bis heute Abend nicht geschafft die letzten beiden Folgen der 11. Staffel zu sehen. Nicht weil ich nicht konnte. Ich wollte nicht.

Alles was ich dachte war: Warum sollte man einen der besten Charaktere, einen Hauptcharakter einfach so sterben lassen? Warum kann es nicht wenigstens in Filmen und Serien ein Happy End geben, wenn wir es schon so selten im reelen Leben bekommen. Nicht nur ich, auch viele andere haben so gedacht und konnten es nicht glauben. Die Macherin der Serie Shonda Rhimes wurde wüst beschimpft, erhielt sogar Morddrohungen. Boykott der Serie war dabei noch harmlos.

Mir ist auch eingefallen das ich beim letzte mal schauen eine bestimmte Staffel komplett ausgelassen habe, aufgrund ihrer schweren „Verluste“. Dinge die uns glücklich machen, die wir mögen und gerne sehen (real oder fiktiv) wollen wir nicht missen geschweige denn verändern. Was sollen blos die ganzen George R.R. Martin Anhänger machen wenn im letzten Buch alles nur der Traum von Eddard Stark war…

Heute habe ich mich jedenfalls getraut und beide fehlenden Folgen vom Ende der 11. Staffel geschaut. Nun denke ich mir, dass ich es eigentlich hätte wissen müssen. Das ich die Serie aus genau diesem Grund schaue. Sie stellt für mich nicht das fiktive Happy End dar was ich mir selbst wünsche.

Grey’s Anatomy dreht sich um das Leben von Meredith Grey. Ein Leben auf einem Karussel. Es geht auf und es geht ab. Aber es hält nicht an. Springst du ab, stirbst du. Verlierst du den halt, steigst du wieder auf. Menschen kommen, Menschen gehen. Genau wie im richtigen Leben. Deshalb mag ich die Serie so sehr. Sie erinnert mich an mein eigenes Leben. Zeigt mir eine andere Perspektive, einen anderen Weg für die selben Fehler und die selben Probleme und auch Verluste. Und genau aus diesem Grund werde ich sie weiterhin schauen. So lange wie es möglich ist.

Ich weiß nicht ob es ein Happy End gibt. Für mich, Meredith oder euch da draußen. Aber eins weiß ich: Alles wird gut. Also gut festhalten.

Grey's Anatomy S11E21 - Chasing Cars (Cover) by Sleeping At Last 

https://www.youtube.com/watch?v=7zLugOTvjQ0

PS (kleiner Tipp): achtet auf die Musik von 11 Staffeln. Es gibt keine bessere Sammlung.

Hier ein schönes Video mit zusammengefassten Szenen der Serie und dem inoffiziellen passenden Song der Serie.

Sailor Moon

Bitte entschuldigt das ich so lange keine Kritiken mehr geschrieben habe. Prüfungen, Jobsuche und Versuche sowie andere Probleme haben mich ein klein wenig auf Trab gehalten.

Gerade in stressigen Zeiten ist es wichtig etwas zu haben um sich abzulenken. Für mich sind das Filme und Bücher. Ich bin also nicht ganz untätig gewesen.

Wie die Überschrift schon vermuten lässt geht es um eine alte und von fast allen bekannte Serie.

Für eine Freundin habe ich alle Folgen von Sailormoon zum Geburtstag besorgt und gleichzeitig für mich ebenso. Und da in Sachen Serien zur Zeit nichts aufregendes über den Bildschirm tuckert, habe ich meine Lieblingskindheitsserie angefangen.

Mir ist niemals aufgefallen was für eine furchtbare nervige Heulsuse Bunny bzw. Sailormoon eigentlich war. Und gleichzeitig hat sie mich innerhalb von 90 Folgen (ca. 200 gesamt) zum Lachen und Weinen gebracht. Ich habe kein Problem damit es zuzugeben. Man kann die Zeichentechnik von damals mit heute nicht mehr vergleichen aber die Geschichte ist einzigartig schön. Immer noch und wird sie wohl immer bleiben. Aber ich sage ja auch sehr gern: man ist niemals zu alt für einen Disney Film 🙂 Das selbe gilt ebenso für Sailormoon!

Daher fand ich es als großes Bedürfnis dieser Anime Serie, egal wie alt sie ist, einen Beitrag zu widmen.

Außerdem Big NEWS: es gibt ein Remake. SAILOR MOON CRYSTAL

Tja Dragonball Z ist spät dran^^

Momentan sind 21 Folgen der Neuauflage auf japanisch mit deutschem Untertitel erschienen. Es ist anfangs etwas gewöhnungsbedürfigt. Alles ist viel farbiger und mehr Bewegung. Allerdings wird es diesmal nicht so lang, da Nebengeschichten weggelssen werden und man sich auch viel mehr an die Mangavorlage hält. Leider konnte ich diese bisher nicht lesen, aber habe es definitiv noch vor.

Bei meine Recherche habe ich festgestellt, das die Deutschen entweder vorsätzlich oder unabsichtlich falsche Übersetzungen aus dem japanischen bzw. französischen in unsere trauten Wohnzimmer brachten und auch diese noch auf den neuen DVD’s übernommen wurden, weshalb diese teuren Boxen zu keiner Zeit gerechtfertigt sind. Mittlerweile dürfte Sexualität und Geschlecht egal in welcher Beziehung selbst hier egal sein. (Neptun + Uranus ❤ )

Ansonsten sind alle Charaktäre viel dünner und kantiger geworden. Jede Episode ist ein Akt und diese nochmal in 2 Teile unterteilt, die durch wunderschöne Bilder abgetrennt werden. Die Verwandlungsszenen wurden zwar schön umgesetzt aber finde ich ein kleinen tick zu schön und knallig. Am meisten fehlt mir hierbei allerdings die Musik. Ich muss ernsthaft zugeben, das ich mich daran gewöhnt hatte. Ich bin sowieso ein Mensch der stark auf Hintergründe achtet und hier viel mir nur ein Song bisher auf, der aber so richtig einschlägt. (Youtube Sailor Moon Crystal The Final Battle). Auch das Intro hat noch ein paar Bässe dazu bekommen.^^

Ansonsten empfehle ich die übliche Musik die ihr ganz leicht allesamt (ich habe 42 Lieblinge zusammen) via Youtube findet. Falls nicht helfe ich euch gern.

Also ihr da draußen: kramt eure Kindheit heraus und genießt nocheinmal die Geschichte der Sailorkrieger für Liebe und Gerechtigkeit.

Oder

Im Namen des Mondes werde ich euch bestrafen.

 

😉

Hart of Dixie

Vor cirka einer Woche bin ich mal meine riesige Festplatte mit all meinen Lieblingen durchgegangen und fand… nichts. Rein gar nichts. Nichts worauf ich Lust hatte, selbst wenn es nur nebenbei schauen ist. Also habe ich das Internet nach interessanten neuen Serien durchforstet und fand: Hart of Dixie. Anfangs war ich skeptisch, denn nur die Hauptdarstellerin Rachel Bilson war mir bekannt und ich mochte sie damals in O.C. California. Ok ich muss zugeben, das ich vorher nicht wirklich gelesen habe worums hierbei geht. Aber bereits die erste Folge zog mich mitten rein. Auf einmal befand ich mich in den Südstaaten der USA, genauer gesagt in Alabama. Ob Frauen dort wirklich noch so rumlaufen als sei Mitte des 20. Jahrhunderts nie vorbei gegangen kann ich nicht bestätigen, aber es ist Klasse dargestellt. Zumindest konnte ich nach ein wenig Recherche heraus finden, dass die Südstaatendamen zufrieden mit der Serie sind 🙂 Und seien wir mal ehrlich.. na ok, ich jedenfalls: ich würde dort ebenfalls hinziehen wollen. 🙂 Nur Burt Reynolds macht mir ein wenig Angst…^^ Irgendwie erinnert mich die Serie mit seinem Charme und Witz an die guten Gilmore Girls. 🙂 Um es auf den Punkt zu bringen: Die fertig studierte New Yorker Ärztin Zoe Hart erhält kein Stipendium in der Herz-Thorax-Chirugie. Statt dessen wird ihr nahegelegt 1 Jahr Erfahrung in der Allgemeinmedizin zu sammeln. Zu allem übel macht ihr Freund mit ihr schluss. Praktisch das ihr seit dem Abschluss 4 Jahre lang ein älterer Herr seine Praxis anbietet. So zieht Zoe kurzerhand nach Bluebell, Alabama und schwup die wup gehts rund. Sie stolpert von einem Fettäpfchen in den nächsten, macht Fehler und tut sich nicht gerade leicht mit ihrer neuen Umgebung. Familienkrise und Liebesdramen inclusive. Ich habe alle 3 auf deutsch verfügbaren Staffeln in nicht mal einer Woche verschlungen sowie die engliche 4. Staffel soweit wie möglich geschaut. Ich finde gar keine richtigen Worte um zu beschreiben wie fasziniert ich von der Serie bin. Ich fiebere nun auf jeden Samstag hin, bis die neueste Folge in den USA ausgestrahlt wird (eigentlich Freitag aber eben Samstag bei uns). Jeder Charakter und sei er noch zu klein in dieser Stadt wird auf seine Art hervorgehoben. Hier trifft sprichwörtlich „Mittendrin statt nur dabei“ den Nagel auf den Kopf. Man kann niemanden hassen, weil er nicht immer nett ist. Man lernt, das man auch Fehler verzeihen kann und nicht alles was Böse aussieht auch Böse ist. Nicht in Bluebell. Chancen kriegen Chancen geben und Chancen nehmen ist das Motto. Leider ist diese Serie vom Sender CW als einzige noch nicht für eine 5. Staffel bestellt, was sehr schade ist. Aber ich hoffe jetzt, wie all die anderen Fans. Team Zade!

Edit: nachdem sich bereits einige Castmembers im Laufe des Jahres offiziell von der Serie verabschiedet haben, gab diese Woche nun auch der Sender The CW die Absetzung bekannt. Es wird keine 5. Staffel geben. Schade.

Aber nicht verzagen liebe Bluebeller. Ein schöneres Ende gibt es kaum. Danke für diese 4 Staffeln.


Ganz toll an der Serie ist übrigens auch die Musik. Ein bisschen Country und ich kriege Lust beim Line Dance mitzumachen. So richtig mit Shorts, Cowboyhut und Stiefeln. Eine Compilation gibts zwar nicht dafür habe ich meine Lieblingssongs für euch hier:

Sara Watkins – You and Me https://www.youtube.com/watch?v=8a1z99OZByo

Needtobreathe – The Heart https://www.youtube.com/watch?v=Zg9HcIcKCPA

Austin Plaine – Never Come Back Again https://www.youtube.com/watch?v=fd6MjHmmAhM

Claire Guerreso – Splitting Wood https://www.youtube.com/watch?v=H7WlPiQT6VQ

Darius Rucker – This (leider in Deutschland – Youtube nicht verfügbar) 😦

Und zum Schluss eine schöne Homage mit Bildern der gesamten Serie. Bluebell

Breaking Bad

Ich habe nach 3 Folgen aufgegeben. Ich werde wohl nie verstehen warum diese Serie solche Erfolge feiert.
Vielleicht muss man Chemie verstehen, Bryan Cranston mögen oder wenigstens einmal im Leben Drogen genommen haben.
Da ich keins davon bejaen kann, bleibt nur übrig zu sagen: ich habs wenigstens versucht.

Gilmore Girls

Stars Hollow – eine kleine Gemeinde in Connecticut mit ca. 1200 Einwohnern, 50 km von Hartford, der Hauptstadt des Landes entfernt.
Hier sind Strick- oder Schneemannbauen Wettbewerbe, 24h Tanzmarathons, Festivals lebender Bilder und jährliche Winterfeste völlig normal.
Es fühlt sich nicht klein an, obwohl jeder weiß wo der andere wohnt oder man sich zumindest beim Name kennt.
Doch bevor ihr anfangt nach diesem idyllischen Städtchen zu suchen, muss ich euch enttäuschen: diese Stadt ist frei erfunden. Zum Teil befindet sie sich auf den Warner Bros. Film Studios in Los Angeles. Sonst hätte ich wahrscheinlich schon längst eine neue Anschrift. Trotz des eher merkwürdigen und zum Teil nervigen Stadtrates Taylor Doose, der die ganze Stadt und seine Mitbürger mit wöchentlichen Sitzungen und Paragraphen in den Wahnsinn treibt.

Hauptakteure dieser Serie sind Lorelai Gilmore (gespielt von Lauren Graham) und ihre Tochter Rory (Alexis Bledel). Um deren mehr freundschaftliche statt Mutter-Tochter Beziehung dreht sich fast alles.
Zumindest bis dem Zuschauer die Kaffeesucht der beiden klar wird. Hier kommt Luke ins Spiel. Luke (Scott Patterson) ist der Besitzer des Diners, in dem sich die beiden ihre tägliche Dröhnung genehmigen. Anmerkung: Dieser Charakter sollte eigentlich weiblich werden, wurde aber wegen der hohen Frauenquote und Scotts scheinbar gutem Vorsprechen kurzerhand umgeändert… GSD!
Es dauert auch nicht lange bis man die die furchterregenden Bösewichte der Serie kennen lernt: Richard und Emily Gilmore (Edward Hermann & Kelly Bishop). Die Grosseltern.
Zu guter letzt Melissa Mccarthy, die mit ihrer Rolle als Sookie St. James einen Volltreffer landete. Alleine schon deswegen sollte man die Serie wenigstens gesehen haben. Nur für den Fall das Männern beim Anblick von Alexis Bledel nicht schon der Speichel tropft oder jedem Filmkenner Edward Hermann nicht ausreicht.

Ich jedenfalls bin in die Stadt, die Charaktere, die Konversationen und die Musik verliebt, also in die Komplette Serie.

Apropo Musik: wisst ihr was ein Troubadour ist? Nein? Na jedenfalls Stars Hollow hat einen 🙂

Nur das Ende ist ein wenig traurig. Aber das ist ja meistens so. Grund ist der Produzentenwechsel vor der letzten Staffel, sonst sähe das Ende sehr wahrscheinlich völlig anders aus. Aber es ist ok. Alles in allem.

Weitere wichtige, erwähnenswerte, nicht zu verachtende und vielleicht bekannte Schauspieler der Serie:

Keiko Agena – Lane
Yanic Truesdale – Michele
Liza Weil – Paris
Jared Padalecki – Dean
Milo Ventimiglia – Jess
Sean Gunn – Kirk
Matt Czuchry – Logan

Immer noch keinen Grund gefunden der Serie ne Chance zu geben?
Sie ist perfekt für Liebeskummer. Alle 7 Staffeln und ihr seid wieder voll im Geschäft. Mhh woran das wohl liegt… 🙂 Bedenkt das sie nur eine von 2 Serien ist, die das schafft!
Und für alle Schwangeren, ängstlichen oder komplett überforderten Mütter da draußen ist es ebenfalls perfekt. Schaut euch die Serie an und ihr wisst was ich meine, versprochen! (Das gilt auch für die dazu gehörigen Männer, ich hab euch nicht vergessen)

Diese Serie hilft jedem drüber weg, egal worum es geht. Und wenn ihr gerade keine Zeit habt, versucht es erstmal mit der passenden Musikauswahl weiter unten. Das ist schon ein guter Anfang.

Ich bin zwar kein so großer Musikfreak wie Rory und Lane aber der Soundtrack ist einfach klasse. Zusätzlich habe ich noch einige Songs nur aus der Serie runtergeladen und zur Compilation hinzugefügt.

Meine Empfehlung davon:

Mona Lisa – Grant Lee Philips
Wedding Bell Blues – The 5. Dimension
Where The Colors Don’t Go – Sam Philips
What A Wonderfull World – Ramones
I’m The Man Who Murdered Love – XTC
Thirteen – Big Star
Girl From Mars – Ash
Where You Lead – Caroll King (glaubt mir, irgendwann vermisst man den Song!)

Wer die Gespräche zu schnell findet ist einfach zu langsam!

Ps: falls ich mir die Bücher zur Serie hole, werde ich auch darüber berichten. Kann leider nicht 5 mal hintereinander nur die Serie Laufe lassen^^

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Nun da es ja überall in den Medien ist: Gilmore Girls: A Year in the Life kommt am 25. Novomeber (26. bei uns) auf Netflix. 4 Episoden zu je 90 Minuten sollen das wahre Ende zeigen. Und alle sind an board. Naja fast…

heute nun der offizielle Trailer genau 1 Monat vor start. Enjoy!

DVD

http://www.amazon.de/Gilmore-Girls-komplette-exklusiv-Amazon/dp/B00KG9IQE2/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1421432608&sr=8-4&keywords=gilmore+girls

https://itunes.apple.com/de/tv-season/gilmore-girls-season-1/id316075588

Musik

http://www.amazon.de/Music-Gilmore-Girls-Little-Corner/dp/B00006JIBS/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1421432743&sr=1-1&keywords=gilmore+girls