We Are Your Friends (2015)

Keine Ahnung warum Zac Efron solche Rollen animmt. Mit dieser Darstellung ist er doch sicher für höheres qualifiziert. Einen möchtegern DJ am Scheideweg seines Lebens und dessen ziemlich britisch und assozial wirkenden Kumpels verfolgt dieser Film auf dramatisch miese weise. Ich würde jetzt nicht sagen das Handlung und Schaupsieler schlecht sind. Aber ob die Geschichte eines DJ, der eigentlich nur durch Zufall und viel Scheiße was aus sich macht, wirklich lohnenswert ist… Ich meine in Zeiten von Wirtschaftskriese und all dem kram, geht man doch lieber in einen Club. Interessiert da irgend jemanden die Geschichte von dem, der gerade auflegt? Ich denke nicht. Wenn es wenigstens auf wahrer Begebenheit beruht hätte. Aber nein.

Dazu kommt der fragwürdige Titel. Wer mir beantworten kann, wieso der FIlm heißt wie er heißt, dem geb ich einen aus.

Ansonsten meine Meinung: wer Zac Efron mag, kommt voll auf seine kosten. Wer Interesse hat, kann ihn sich nebenbei rein ziehen, dem Rest rat ich seine Zeit sinnvoller zu nutzen.

Die Bestimmung

Die Story

Beatrice Prior ist sechzehn Jahre alt, und wie bei allen Sechzehnjährigen ihrer Welt steht auch für sie am Ende des Schuljahrs die wichtigste Entscheidung ihres Lebens an: die nämlich, welche Art von Leben sie künftig führen wird, welcher Art von Gemeinschaft sie angehören wird, wer ihre Freunde und ihre neue Familie sein werden.

Eine geteilte Welt
Seit dem letzten, verheerenden Krieg ist die Gesellschaft in fünf Fraktionen aufgeteilt. Nach einem Eignungstest kann jeder Jugendliche wählen, zu welcher von ihnen er künftig gehören will: zu den Altruan, die Selbstlosigkeit als den wichtigsten Wert erachten, das Gemeinwohl über ihre eigenen Bedürfnisse stellen und deshalb die politische Führung bilden; zu den Candor, den Freimütigen, denen Wahrheit über alles geht; den Ken, den Gelehrten, die Wissen und Erkenntnis über alles stellen; den Amite, den Friedfertigen, die die menschliche Aggression für die Ursache allen Übels halten; oder den Ferox, den Furchtlosen, die Mut und Tapferkeit für die höchsten Tugenden halten.
Beatrice spielt schon seit längerem mit dem Gedanken, die Fraktion zu wechseln, denn im Gegensatz zu ihrem älteren Bruder Caleb empfindet sie sich als nicht selbstlos genug, um den Ansprüchen der Altruan zu genügen, der sie und ihre Familie angehören. Doch sie weiß auch, dass das bedeuten würde, von der eigenen Familie verstoßen zu werden, denn Fraktionswechsler gelten als Verräter an der Gemeinschaft. Insgeheim hofft Beatrice, dass der Eignungstest, der über ihre innere Bestimmung Auskunft geben soll, ihr weiterhelfen wird.

Der Test
Ihr Eignungstest zeigt jedoch kein eindeutiges Ergebnis und erbringt ein äußerst beunruhigendes Resultat: Beatrice ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Das aber ist gefährlich, denn Unbestimmte gelten als Gefahr für die Gemeinschaft. Doch Beatrice hat Glück: Ihr wahres Testergebnis wird in den offiziellen Unterlagen nicht festgehalten, und so ist sie zunächst vor unangenehmen Nachfragen geschützt.
Beatrices innerer Konflikt – soll sie bei ihrer Familie bleiben oder ist sie mutig genug, zu den Ferox zu wechseln, die sie insgeheim bewundert? – ist damit jedoch nicht gelöst. Und so zögert sie bei der feierlichen Zeremonie der Bestimmung bis zur letzten Sekunde, bis sie sich schließlich gegen die Altruan und für die Ferox – die Fraktion der Kämpfer und Adrenalin-Junkies – entscheidet.

Endlich frei?
Schon seit Jahren beobachtet Beatrice jeden Morgen, wie die schwarz gekleideten Ferox-Schüler auf dem Weg zu ihrem Unterricht aus einem fahrenden Zug springen. So frei, so ungezügelt zu leben, danach sehnt sie sich seit langem, und so ist sie zu Beginn auch fasziniert vom Leben in ihrer neuen Fraktion. Erstmals hat sie Freunde, mit denen sie mehr als distanzierte Höflichkeiten austauscht, erstmals darf sie Dinge nur um des Genusses willen tun – und erstmals verliebt sie sich, und zwar in ihren zwar sehr taffen, aber umso charismatischeren Ausbilder Four.
Womit sie allerdings nicht gerechnet hat, ist das brutale Initiationsprogramm, dem die Anfänger bei den Ferox unterworfen werden: Nur die besten zehn Initianten werden am Ende in die Fraktion aufgenommen, so heißt es, und deshalb werden die Neulinge einem brutalen Trainingsprogramm unterworfen.

Der Härtetest
Wer mental und körperlich nicht wirklich stark ist, hat keine Chance, dieses brutale Programm zu schaffen. Und so hat Tris, wie sich Beatrice mittlerweile nennt, in der ersten Ausbildungsphase auch enorme Probleme, Wettkämpfe gegen ihre körperlich überlegenen Mitschüler zu bestreiten.
Im zweiten Teil der Ausbildung geht es darum, die eigenen Ängste niederzuringen. Dabei werden die Initianten speziellen Computer-Simulationen ausgesetzt, die sie mit ihren Urängsten konfrontieren. Als Unbestimmte hat Tris die Fähigkeit, auf diese Simulation Einfluss zu nehmen, und so steht sie nach Abschluss dieser Ausbildungsphase im Ranking der Schüler auf Platz 1.
Durch ihre fantastischen Testresultate werden die Anführer der Ferox auf Tris aufmerksam. Von nun an steht sie unter Beobachtung, denn man hat schon länger den Verdacht, dass sie eine Unbestimmte sein könnte. Allmählich begreift Tris, dass sich etwas zusammenbraut, das ihre Welt aus den Angeln heben könnte …
Zur Autorin

Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren schrieb sie während ihres Studiums den Roman, der später “Die Bestimmung” (Originaltitel: Divergent) wurde, und mit dem sie in den USA auf Anhieb die Bestsellerlisten stürmte.


Der erste Band der Reihe erschien  im März 2012

Der zweite Band der Reihe erschien im März 2014

Der dritte und letzte Band erschien im Februar 2015

2014 erschien der erste Teil der Trilogie unter dem Titel Divergent. Es folgten 2015 Insurgent und 2016 Allegiant. 2017 soll Ascendant erscheinen, welcher die Geschichte abschließt. Wie bei vielen anderen wurde der letzte und dritte Band der Reihe in zwei Filme aufgespalten. Obwohl das Ende des dritten Filmes ein Ende beinhaltet ohne Cliffhanger, kommt das Ende erst nächstes Jahr mit Ascendant.

Inwieweit die Filme von den Büchern abweichen kann ich leider zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Allerdings verstehe ich die Kritiker zum Teil überhaupt nicht. Natürlich haben die Filme Ähnlichkeit mit den Tributen, da es wieder um eine Gesellschaft nach dem großen Krieg geht, die in Klassen aufgeteilt wurde. Auch Maze Runner Aspekte sind enthalten, dadurch das die Stadt Chicago durch einen Zaun vom Rest der Welt ausgegrenzt wurde. Allerdings sind die beiden erwähnten Trilogien zwischen 2008 und 2012 erschienen, deshalb muss es nicht bedeuten, dass das Grundgerüst der Bestimmung Reihe abgekupfert wurde. Eher noch behaupte ich, das sich der Kopf einiger Menschen bereits früh mit der Frage nach neuen Systemen und Nachkriegszeiten auseinander gesetzt hat. Es ergebe Sinn.

Während sich der erste Teil viel mit Hintergrund und allgemeinen Erklärungen beschäftigt, lässt der zweite Teil Raum für eigene Überlegungen. Vielleicht wäre solch ein System  eine gute Überlegung in unserer jetzigen Zeit. Aber dies zu beurteilen soll nicht meine Aufgabe sein.

Besonders ist mir auch die Musik in allen 3 Filmen aufgefallen. Einfach klasse. 

In den Hauptrollen finden sich Shailene Woodley als Beatrice „Tris“ Prior, Theo James als Tobias „Four“ Eaton, Kate Winslet als Jeanine Matthews. Außerdem mit dabei sind Maggie Q (bekannt aus Nikita), Ashley Judd, Zoë Kravitz (Tochter des berühmten Musikers) und einige weitere. Um deren jeweilige Schauspieltalente lässt sich bekanntlich streiten. Ich persönlich finde Shailene Woodley zu Mädchenhaft, ein bisschen wie das hässliche Entlein, nur wird sie nicht zum Schwan. Außerdem ist es mir ernsthaft ein Rätsel wie Peter, gespielt von Miles Teller, nur so lange überleben kann. Wahrscheinlich bin ich zu gutmütig, denn er wäre bei mir schon im ersten Teil vor den Zug geschubst worden.

Wie gesagt abgesehen von den einzelnen Talenten, sind die Filme sehr schön anzusehen. Mit jedem Film treten mehr Special Effects auf. Aber nicht soviele das es unrealistisch ala Terminator wirkt und auch nicht überladen mit Action wie so manch andere Filme.

Ich war auf jedenfall überrascht von den gelungenen Filmen obwohl ich immer noch mit den englischen Namen der Filme zutun haben. Definitiv werde ich mir den letzten Film ansehen und die Bücher lesen. Dann folgt natürlich auch ein Update hier. Bis dahin ist hier Raum für eure Meinung. Wer also die Filme noch nicht gesehen oder die Bücher gelesen hat: tut es jetzt!

Und zum Schluss noch für euch alle Fraktionen auf einen Blick.


Amazon: Die Bestimmung Band 1-3 

                  Fours Geschichte 

Daddy’s Home: Ein Vater zu Viel

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Daddy’s Home ist eine 2015 erschienen US-amerikanische Komödie des Regisseurs Sean Anders.

Der Radiomitarbeiter Brad (Will Ferrell) versucht mit allen Mitteln ein guter Stiefvater für die beiden Kinder seiner Frau Sara zu sein. Eines Abends ruft der biologische Vater der Kinder, Dusty (Mark Wahlberg), an, und teilt mit, dass er vorhat die Familie zu besuchen. Dusty taucht am nächsten Tag auf und stellt Brad sofort mit seiner attraktiven und muskulösen Erscheinung in den Schatten. Dusty verbringt immer mehr Zeit mit den Kindern und es wird ersichtlich, dass er versucht sich mit Sara wieder zu versöhnen und Brad aus der Familie zu vertreiben um selbst die Rolle als Vater der Kinder einzunehmen. So bricht ein erbitterter Kampf zwischen Brad und Dusty aus, in dem beide versuchen mit Tricks und Geschenken das Herz von Sara und den Kindern für sich zu gewinnen.

Ein wirklich sehr schöner Film. Ich habe schon lange nicht mehr so herzlich gelacht. Der Film lief Anfang des Jahres in dien deutschen Kinos. Das ist aber iwie völlig an mir vorbei gegangen. Schade eigentlich. Wobei mich ja heutzutage vielleicht nur noch 1 Film pro Jahr ins Kino locken, wenn überhaupt. Man kann ihn nicht allzu ernst nehmen auch wenn es die Story vermuten lässt. Das merkt man aber spätestens bei der Sache mit dem Motorrad oder den Unmengen Geld, die verschleudert werden und sicher nicht jede Familie besitzt.

Trotzdem läd der Film die gesamte Familie zum spaßigen Filmabend ein. Volle Empfehlung von mir.

Man beachte besonders:

  • Wie wird man ein guter Stiefvater
  • Dustys erster Auftritt
  • Dusty und Brad beim Schulball
  • Dusty Gesicht am Ende

How To Be Single

Wie verhält man sich als Single in der Stadt, die niemals schläft? Alice (Dakota Johnson) und ihre Freunde Robin (Rebel Wilson), Lucy, Meg, Tom (Anders Holm) und David zählen zu den zahlreichen Bewohnern New York Citys, die – ob gewollt oder ungewollt – als Singles im Leben unterwegs sind. Zwar reichen ihre Wünsche und Hoffnungen von One-Night-Stands und Affären, bis hin zur großen Liebe und einer erfüllten Paarbeziehung, aber dennoch haben sie eines gemeinsam: Sie müssen in einer Welt, in der die Definition des Begriffs Liebe sehr dehnbar geworden ist, lernen, wie man sich als Single verhält. Zwischen Dating-Orgien, anzüglichen SMS, gescheiterten Annäherungsversuchen und flüchtigen Begegnungen versucht ein jeder für sich herauszufinden, was Liebe wirklich bedeutet.

 


 

Ich finde den Titel des Films ein wenig fehlerhaft. Es hätte eher sowas sein sollen wie: „Gib niemals auf“ oder „Liebe kennt keine Zeit“.

Ach naja irgendsowas. Deinn eigentlich, wie auch die Zusammenfassung schon schildert, geht es mehr um verlett werden, sich hoch kämpfen und die Liebe finden. Während dessen zeigt der Film sehr schön, wie jeder anders damit umgeht und damit auch Freunde und Verwandte aus manchmal ausweglosen Situationen rausholen kann. Es geht um Freundschaft, die in Zeiten tragischer Liebe am wertvollsten ist. Worum es überhaupt nicht geht ist Arbeit. Denn irgendwie schaffen es die Protagonisten, nur zu Partys aufzutauchen oder viel zu spät. Als ob das im realen Leben möglich wäre.

Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass es mehr darum geht wie man als Single trotzdem glücklich sein kann. Schließlich ist dieses Zeitalter mehr und mehr geprägt von schnellen Scheidungen, ONS, Dating-Portalen für alle möglichen Variationen und so weiter. Es gibt soviele die Adoptieren oder Spender wählen, anstatt auf einen mann zu warten, Leute die ihre Karriere bevorzugen oder einfach glückliche zockende oder jede Nacht partygeile Menschen.

Das wäre doch mal ein Film. 🙂

Dennoch lohnenswert. Würde ihn mir auch nochmal ansehen. Einige Witze und besonders Rebel Wilson ist hier sehr gut platziert.

Ps: Wenn Dakota Johnson nicht langsam aufpasst, wird sie nur noch als das unschuldige hübsche Ding gebucht. Dabei bleibt ihr Talent völlig auf der Strecke. Mal abgesehen davon, dass diese Rolle völlig langweilig auf die Dauer wird.

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Dirty Grandpa (2016)

Durch eine Ehe mit der kontrollsüchtigen Meredith ist für Jason auch eine Partnerschaft in der Kanzlei seines Schwiegervaters in spe gesichert. Nach der Beerdigung seiner Großmutter, bittet der Großvater Dick ihn, auf eine Reise zu begleiten, da seine Frau nun tot ist und es nicht mehr selbst machen kann. Ziemlich schnell wird klar, das es nur ein Trick war. Der lebenshungrige Großvater Dick nötigt seinen spießigen Enkel noch kurz vor dessen Hochzeit stattdessen, ihn nach Daytona zum Spring Break zu fahren – mit verheerenden Folgen. Während der sexbesessene Dick auf Parties, Kneipenschlägereien und durchzechten Karaoke Nächten sein Leben in vollen Zügen genießt, ist er andererseits fest entschlossen, Jason von dessen biederen Zukunftsplänen abzubringen. Und dazu ist dem alten Gauner wirklich jedes Mittel recht. Doch schon bald stellen der DIRTY GRANDPA und sein verklemmter Enkel auf der wildesten Reise ihres Lebens fest, dass sie so einiges voneinander lernen können…

Ob sowas wirklich nötig ist, sei mal dahin gestellt. Jedesmal habe ich mir meinen eigenen Opa vorgestellt und jedesmal wollte ich den Film am liebsten ausschalten. Gott sei Dank spielt es aber unser allseits beliebter Robert De Niro. Das macht es nicht viel besser aber erträglich. Zac Efron hingegen traue ich mehr zu. Das ist seine bis dato schlechteste Leistung überhaupt. Es scheint wirklich auf jedes Klischee eingegangen worden zu sein, was es gab. Nackte Haut, Sex, Obszönitäten, Muskeln, Alkohol, Drogen, Korruption, Lebenskrise, verpasste Chancen, dumme naive blonde Hausfrauen die Geld und Anwälte lieben, merkwürdige Familienverhältnisse und und und und

Hauptsache es verkauft sich gut. Sex sells.

Ein Katastrophenfilm schlecht hin.

Ich für meinen Teil muss ihn mir nicht noch einmal ansehen. Will ich auch nicht. Werde ich auch nicht Punkt

 

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The Boss (2016)

Michelle Darnell war einst eine immer wieder zurückgewiesene Waise, die aufgrund jener Erfahrungen ihr Leben selbst in die Hand genommen hat und zu einer erfolgreichen stinkreichen Unternehmerin wurde. Allerdings wird sie durch einen Insider Aktiendeal hochgenommen und landet im Gefängis. Darnell verliert alles auch wenn es ihr im Gefängnis durchaus nicht schlecht erging. Nun muss sie versuchen ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen. Dabei sind ihr loses Mundwerk und ihre direkte ehrliche Art nicht immer hilfreich.

Ich finde Melissa McCarthy ist eine wundervolle talentierte Schauspielerin, deren Talent allzu verschwendet wird. Was in Gilmore Girls noch süß und lustig wirkte nimmt in den letzten Filmen, wie The Boss oder auch Spy Susan Cooper eine nervige fast unerträgliche Wendung. Wobei es im letztgenannten noch viel schlimmer ist. Noch dazu kommen die massiven Schimpfwörter, was für die heute Generation nicht gerade vorbildlich ist. Oder möchtet ihr, dass eure Kinder andere mit: „Na Schlampe, wie gehts dir?“ anreden? Ich jedenfalls nicht. Wobei ich in dem Thema gesegnet bin 😀

Sieht man davon ab, ist die Story ok alles andere aber abgrundtief schlecht. Daran ändert auch nicht die starreife Besetzung (Kristen Bell, Peter Dinklage, Kathy Bates). So wird zum Beispiel eine Schlägerei unter Schülern angeheizt. Nicht gerade ein Film für die Familie, wie schon erwähnt.

Ich würde ja meinen, wer Langeweile hat, kann ihn sich durchaus ansehen, aber das halte ich für Zeitverschwendung. Alle anderen mögen hiermit gewarnt sein.

 

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Die Peanuts (2015)

Wer kennt sie nicht die Bande rund um Charlie Brown. In diesem Film ist eigentlich alles wie immer. Charlie totalpatschig wie eh und je, alle mögen ihn, alle lachen über ihn. Doch dann bekommt die Nachbarschaft Zuwachs und mit ihnen ein neues Kind. Charlie ist hin und weg. Dabei versucht er alles, um dem hübschen neuen Mädchen eine ganz andere Seite von sich zu zeigen. Dafür hat er nicht viel Zeit. Denn sobald sie Kontakt mit den anderen Kindern hat, wird sie das gleiche von ihm denken wie alle anderen. Zumindest glaubt das Charlie Brown.

Mit dabei sind natürlich wieder Lucy, Linus, Sally, Schroeder, Marcie, Peppermint Patty und all die anderen sehr bekannten und weniger bekannten Figuren. Hauptcharakter ist und bleibt natürlich Charlie Browns Hund Snoopy.  Meiner Meinung nach zumindest. 🙂 Charlie Browns im übrigen auch. Der stellt nicht nur einmal klar, dass der Hund der beste und treuste Freund des Menschen ist. Daher sollte er auch in jeglichen Situationen immer an deiner Seite sein.


Ich hatte den Film schon eine Weile, eh ich ihn mir beim Baden doch mal zu Gemüte führte. Was anfänglich merkwürdig und langweilig wirkte, wurde dann doch recht schnell lustig und interessant. Es dauerte vermutlich eine Weile mich einmal mehr auf die Charaktere und die Story einzulassen. Immer untermalt mit Snoopys super süßen Ergänzungen. Charlie Brown wird auch niemals müde zu erwähnen, wer sein bester Freund ist. Manchmal hat man allerdings das Gefühl, dass ohne Snoopys Story, die Geschichte schnell zu Ende erzählt wäre. Am Besten hat mir jedoch das Ende gefallen. Ohne natürlich zuviel verraten zu wollen. Jedenfalls hatte ich da das Gefühl, selbst als Zuschauer angesprochen zu werden. So nach dem Motto: also Kinder, und die Moral von der Geschicht … . Außerdem ermutigt der Film, sich ruhig auch einmal an Bücher, wenn nicht sogar an ein paar schwere Klopper zu wagen.

Wenn ich Kinder hätte, würde ich ihnen den Film zum schauen geben oder gar die Zeit an einem schönen Samstag Abend nutzen, anstelle des sowieso doofen Fernsehprogrammes und einen gemeinsamen Filmfamilienabend planen.

So denn, viel Spaß.

Joy 2015

Der Film hat mich persönlich sehr überrascht. Zu Beginn klang die Handlung für mich wie jede andere und ich dachte mir: „Schon wieder einer dieser Familienalltagsfilme der auf Drama setzt“. Aber da ich auf Filme enstanden aus wahrer Begebenheit stehe gab ich ihm eine Chance. Schnell machten Story plus super Besetzung, schauspielerische Leitung und Screenplay aus dem Film Joy einen wahren Genuss an Unterhaltung.

 

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Der Film erzählt die Geschichte von Joy Mangano (Jennifer Lawrence), die bereits als kleines Kind den Wunsch hegte Erfindungen zu entwickeln und sie später an alle Menschen der Welt zu verkaufen. Ihr Oma, die ihr als wichtigste Säule der Filme beitsteht, bestärkt sie in ihrem Streben. Doch es kommt alles anders. Sie beendete die Highschool als Jahrgangsbeste, bricht das Collage ab um ihre Mutter, die sich von Ihrem Vater scheiden lässt, zu unterstützen. Sie lernt den Musiker Tony kennen und lieben, heiraten, bekommen 2 Kinder und lassen sich wieder scheiden. Trotzdem bleibt ein enges Verhältnis zwischen den beiden Ex-Ehepartnern. So sehr das Tony sogar im Keller der Familie bleiben darf. Ihre Mutter verbringt ihre Lebenstage vor dem Fernseher mit merkwürdigen Tv Shows. Als dann auch noch Joys Vater von der Freundin wieder abgegeben wird, ruht das gesamte Familienleben auf Joys Schultern. Bis zu dem Moment wo es nicht mehr geht.

Mehr möchte ich hier gar nicht erzählen, sonst würde ich die Geschichte vorn weg nehmen. Die Story dreht sich um die bekannte amerikanische Unternehmerin und Erfinderin Joy Mangano. Erzählt auf eine dramatisch, verrückte, witzige Weise, ähnlich wie bei Silver Linings Playbook. In den Nebenrollen befinden sich außerdem Robert De Niro und Bradley Cooper.

Warum der Film gemische Kritiken erhalten hat, kann ich wahrlich nicht verstehen Natürlich dreht sich der Film hauptsächlich um Joy denn er beruht ja auch auf ihrer wahren Geschichte. Warum dann den Regisseur kritisieren ist mir ein Rätsel. Nach 3 Filmen war auch ohne die Schauspielerliste zu kennen klar wer mir in der exakten 50. Minute vor die Nase gesetzt wird.

Aber bildet euch selbst ein Urteil. Für Diskussionen ist schließlich genug Raum. Ansonsten Viel Spaß beim schauen.

 

Man lernt nie aus (2015)

The Intern ist ein Fim von Nancy Meyers aus dem Jahr 2015.

Jules Ostin (Anne Hathaway), Gründerin und CEO eines E-Commerce-Modeunternehmens, stellt im Rahmen eines Gemeindeprojektes den 70-jährigen Ben Whittaker (Robert De Niro) als Praktikanten ein. Der lebensfrohe Gentleman alter Schule hilft der gestressten Businessfrau wieder auf die Beine und zwischen dem ungleichen Paar erwächst eine tiefe Freundschaft.

Gleich vorn weg um dem ganzen ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich bezweifel das es diese Form der Zusammenarbeit jemals geben wird.  Zum einen werden Senioren belächelt, zum anderen sind Chefs garantiert nicht so wie Jules und das ganze so schnell und tief wie eine Opa und Enkel Beziehung zu verbinden wäre völlig unrealistisch.

Schiebt man diesen Gedanken aber beiseite hat man einen erstklassigen Film voller Unterhaltung für die ganze Familie mit super Besetzung. Soweit bekannt kamen für die Rollen Reese Witherspoon, Tina Fey sowie Michael Caine in Frage. Ich mag Reese sehr gerne bin aber froh über die wirkliche Besetzung. Adam DeVine passt ebenso hervorrand in dieses Bild mit seiner schrägen Art. Alles passt zusammen und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Viel Spaß beim schauen.

Experience never gets old.

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The Twilight Saga

Pünktlich zum 10 jährigen Jubiläum erschien Biss in alle Ewigkeit. Eine Neuauflage des ersten Teils Biss zum Morgengrauen und Bonusmaterial.

Zu diesem Anlass habe ich mich entschlossen ebenfalls endlich etwas darüber zu schreiben. Bisher habe ich es nicht getan, weil die Meinung der Bevölkerung anhand der verkauften Exemplare und besonders der Meinung von Mann und Frau überall gleich sind, so das es mir sinnlos erschien, meine Meinung ebenfalls in diesen Topf zu werfen.

Eigentlich müsste ich nun die Geschichte kurzgefasst darstellen aber in Anbetracht der Serie bezweifle ich, das irgendwer da draußen nicht wenigstens grob weiß worum es geht. Daher lasse ich es einfach mal weg.

Nun habe ich mir die Jubiläumsausgabe gekauft und kann nicht anders.

Zu erst habe ich mir Vorwort und Nachwort von Stephenie Meyer durchgelesen. Klang plausibel und Recht hat sie ebenso: Edwards Sicht wäre mir sehr lieb gewesen, vor allem da ich die veröffentlichen Teile sehr gut fand. Nun hat sich die Autorin dazu entschieden diesem Wunsch nicht nachzugehen. Statt dessen schrieb sie Teil eins geschlechterverkehrt neu. Nur mal ganz so nebenbei: vielen Dank an die Vollidioten, die sich bei Stephenie beschwert haben ala

Bella ist ständig in Gefahr

Bellas Beschreibungen sind übertrieben und zu kitschig

Bla bla bla mimimi

Nun müssen wir weitere 10 Jahre auf eine anständige Geschichte hoffen.

Momentan bin ich mit Biss in alle Ewigkeit auf Seite 95 und es zieht und zieht sich. Recht hat Beau. Er wirkt weder Interessant noch sympathisch geschweige denn hübsch. Und was sind das bitte für Namen? Naja vielleicht bin ich auch verwöhnt und zu sehr an die normale Reihe gewöhnt. Allerdings werde ich nie langweilig Bella und Edwards Geschichte immer wieder aufs neue zu lesen. Aus beiden Sichten, vollständig und unvollständig.

Allerdings muss ich zugeben vor dem Film nie etwas von der Serie gehört zu haben. Eine düstere Zeit in der meine Bücher in Regalen der hintersten Ecke verstaubten und mein Verstand unterfordert den Dienst quittierte. Mein damaliger Freund fand den Trailer gut und sah den Film noch vor mir. Natürlich hat er schnell gemerkt was wirklich Sache war und seine Kritik war dementsprechend „männlich“. Ein paar Tage später, wie das so war und noch heute ist, hatte ich einen dieser elend langweiligen Tage, suchte einen Film und stieß auf twilight. Da ging es dann los. Ich weiß noch wie ich beim ersten lesen Teil 2 Biss zur Mittagsstunde doof fand (mittlerweile ist er mir fast der Liebste). Teil 3 Eclipse kaufte ich in der großen Pause zwischen 2 Chemiestunden. Prioritäten müssen schließlich sein. Und Teil 4 Breaking Dawn las ich in einer Nacht. Danach mochte ich wie viele andere den ersten Film nicht mehr. Aber nicht wegen schauspielerischer Leistung, Kitsch oder Story, sondern weil es so sehr vom Buch entfernt war. Dinge passierten im Film aber nicht im Buch, wiederum wurden wichtige lustige oder interessante Sachen weggelassen. Die Skriptschreiberin und Maskenbilder würde ich nie an mein Buch lassen. Und wer zum Teufel hat sich eigentlich die deutschen Buchnamen ausgedacht???

Jedenfalls ist twilight keineswegs nur für Frauen und meiner Meinung nach nicht zu kitschig. Man sollte sich einfach nur nicht den Film vorher ansehen um gewisse Bilder von vornherein zu vermeiden.😉

Auch die Hörbücher sind sehr gut. Die Stimmen passen sehr gut und sind zufällig die selben wie im Film.

Ich empfehle jedem die Bücher zu erst zu lesen um sich Bilder der Charaktere selbst zu machen. Außer Teil 1 sind die anderen 4 (das letzte Buch wurde in 2 Filme aufgeteilt) nah an der Geschichte und gut gedreht.

Von der Jubiläuumsausgabe rate ich all jenen ab, die bereits den ersten Band besitzen und / wenig Geld haben. 25€ in den Sand setzen muss ja nicht sein. Da ist selbst die Kurzgeschichte von Bree Tanner interessanter.


 

Band 1 – Biss zum Morgengrauen – bei Amazon

Band 2 – Bis(s) zur Mittagsstunde – bei Amazon

Band 3 – Biss zum Abendrot – bei Amazon

Band 4 – Biss zum Ende der Nacht – bei Amazon

Bonus – Biss zum ersten Sonnenstrahl – Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

kostenlos  – Edward – Auf den ersten Blick  (unvollständig von der Autorin S.M.)

Jubiläumsausgabe

 

sowie bei iTunes

 

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Verkauf in jedem üblichen DVD und Elektronikfachmarkt.