Lucifer

Lucifer ist wohl eine der Überraschungsserien des Jahres. Wobei…^^

Bereits Ende letzten Jahres stieß ich auf den Pilot zur Serie und wartete verzweifelt auf weitere Folgen. Natürlich nur auf english. Der Akzent muss schließlich gewürdigt bleiben. Ich war bei Dracula schon mächtig enttäuscht, denn fand ich Jonathan Rhys Myers Darstellung so passend wie auch nun hier von Tom Ellis.Dennoch wurde die Serie nach nur einer Staffel abgesetzt. Deshalb bin ich umso glücklicher, dass wenigstens Lucifer nun bereits in Runde 2 angekommen ist.

Was eigentlich jedem klar sein sollte, worum es geht, ist Lucifer, Satan, der Teufel, der gefallenen Engel, was auch immer. Nun hat er kein Bock mehr den bösen Buben zu spielen und macht Urlaub. Auf der Erde. In Los Angeles. Er fährt ein luxeriöses Cabrio, ist ständig von Frauen umgeben und ihm gehört ein angesagter Club (Lux) sowie ein Penthouse. Wobei es auch möglich ist, das ihm das ganze Gebäude gehört.^^

atvfest-2016-screening-lucifer

Vorn weg: Tom Ellis ist brilliant. Das faszinierende an der Serie ist Lucifer selbst und die sehr guten Dialoge. Handlung leider weitgehend in die kriminaltechnische CSI Richtung geschubst lässt es leider auch wieder etwas abkühlen. Da er ja keinen Bock mehr auf Hölle hat, scheint ihm die Verfolgung der Bösen in Form von Polizei recht gut zu gefallen.  Für die einen ist es gut, für die anderen eben nicht. Ich bin der Meinung, dieser Lucifer verdient mehr. Er hasst scheinbar Kinder aber die lieben ihn. Lucifer Morningstar als Name. Er ist unverwundbar aber in der Nähe einer bestimmten Frau nicht. Engel können die Zeit manipulieren. Lucifers Mama. Stoff ist genug da.

Auf jedenfall macht es spaß. Die erste Folge solltet ihr unbedingt probieren. Es lohnt sich! Cheers 😀

 

PS: Die AFA (American Family Association) hat versucht über eine Petition, die Austrahlung der Serie zu verhindern, mit der Begründung: Die Serie würde Satan als eine mitfühlende, liebenswerte Person in menschlichem Fleisch verherrlichen („[…] will glorify Satan as a caring, likeable person in human flesh.“) Das hat die AFA bereits 1991 bei The Sandman probiert und ist wie nicht anders zu erwarten, in beiden Fällen gescheiert. Macher der Charaktere , Neil Gaiman (Vertigo), lies sich darüber herzhaft auf seinem Tumblr Account aus.

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