Die Erleuchtete 1 – Aimee Agresti

Die Seele ist eine furchtbare Wirklichkeit. Sie kann gekauft werden und verauft und getauscht. Sie kann vergiftet werden, sie kann vollkommen gemacht werden. In jedem von uns lebt eine Seele, ich weiß es. – Oscar Wilde –

Das Dunkel der Seele ist der erste Band der Trilogie „Die Erleuchtete“ von Aimee Agresti, welcher im Mai 2013 bei der Verlagsgruppe Randomhouse erschien.

Die Autorin:

Aimee Agresti ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt regelmäßig für ‚US Weekly‘ und führte bereits zahlreiche Interviews mit verschiedenen Berühmtheiten. Zudem erschienen ihre Beiträge in ‚People‘, der ‚Washington Post‘, ‚Mademoiselle‘ und dem ‚New York Observer‘. Mit ihrer Trilogie um Haven Terra, ‚Die Erleuchtete‘, eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde im Sturm. Aimee Agresti lebt in Washington, D.C.

Story:

Ein altes Luxushotel, ein dunkler Pakt und eine fast unlösbare Aufgabe für die junge Haven Terry.

Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt …

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442477549
  • ISBN-13: 978-3442477548
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,8 x 4,6 cm
(Quelle Randomhouse)

 

Das Cover und die Bezeichnung des Buches in Deutschland lassen eigentlich schon vermuten worum es geht. Haven Terra: gute Schülerin, Außenseiter in der Schule, intelligent, nicht hässlich und ehrenamtlich engagiert. Natürlich…^^

Nicht nur das sie ein Praktikumsplatz im wohl pompösesten und denkwürdigsten Hotel der Stadt Chicago bekommt. Auch ihr bester Freund Dante und ein weiterer Schüler aus ihrem Jahrgang werden ausgewählt. Fraglich ist hier nur, warum ausgerechnet die drei. Diese Frage wird nicht direkt beantwortet zu beginn, weshalb es für mich ein unding ist, dass sie es alle annehmen. Vor allem noch mitten in der Schulzeit und kurz vor Ende dieser. Allerdings wird die Frage auf anderem Wege beantwortet.

Dann tauchen überall diese fragwürdig, viel zu gut aussehenden Menschen auf, die irgendwie berühmt zu sein scheinen aber ohne Fanandrang und ohne das Terra oder einer der ihren davon gehört hätte. Sie sind schlicht und einfach viel zu schön und arbeiten im Hotel mit. Deren Art zu kommunizieren lässt zu wünschen übrig. Alles in allem ist einiges merkwürdig und ich selbst hätte wohl an einigen Stellen anders reagiert. Allerdings ist da ja noch Lucian. Aurelia mal beiseite geschoben. Lucian. Der Damon in Vampire Diaries, Eric in True Blood, Angelus für Buffy. Höchstwahrscheinlich es wert seine Seele zu verlieren 🙂

Im Laufe der Zeit lernen sich Terra und Lance ( der dritte Praktikant) kennen und schätzen. Während man Lance so kennen lernt wirkt er einen auf anhieb sympatisch. Kein aufdringlicher Nerd, scheinbar gut gebaut unter Tonnen von zu langem Stoff und er hält meistens die Klappe, wenn man seine Ruhe will. Abgesehen von den anfänglichen Ungereimtheiten bin ich eigentlich nur mit dem Ende nicht recht zufrieden.  Es gibt zwar keinen Cliffhanger aber manche Fragen bleiben dennoch ungeklärt. Außerdem ist mir Terras Wahl ernüchternd, schon fast langweilig. Der Schreibstil ist schön und auch in die Geschichte kommt man locker flockig rein. Dante bleibt ein wenig auf der Strecke, was aber unter den Umständen verständlich ist.

Mit Buch zwei habe ich bereits begonnen. Also stay tuned.

Hier noch eines meiner Lieblingszitate aus dem Buch:

„Ich fand, dass man eine Freundschaft ganz gut danach beurteilen konnte, wie angenehm das Schweigen mit diesem Menschen war. Denn in diesem Moment war man völlig man selbst.“ (ebook  Appple ipad Pro S. 319 / 462)

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